Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

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Bewertungskriterien für die mündliche Mitarbeit im Philosophieunterricht der Sekundarstufe II

(Diese Kriterien gelten auch für Gruppenarbeit, wenn sie im Unterricht stattfindet und der Unterrichtende die Gruppen beobachten kann.)

Die Beobachtungskriterien entsprechen den Leistungsanforderungen:

1. Welche Lernbereitschaft, Arbeitshaltung, Kenntnisse von Arbeitstechniken setzt der Schüler ein, ohne dass diese explizit im Arbeitsauftrag enthalten sein müssen? Es geht um das selbstständige, methodische Arbeiten in der Oberstufe. Dazu gehören methodische Textlektüre, Arbeit mit verschiedenen Medien, Präsentationstechniken, Gruppenorganisation, aber auch Techniken der Beobachtung und Beschreibung, Argumentationsanalyse, Dialogtechnik, heuristische Technik, allgemeine Recherchetechniken. All diese Verfahren sind nicht unbedingt spezifisch für den Philosophieunterricht, müssen aber in der Oberstufe beherrscht werden.

2. Wie engagiert und regelmäßig arbeitet der Schüler mit?

3. In welchem Ausmaß können die oben beschriebenen allgemeinen Kompetenzen im Philosophieunterricht spezifisch eingesetzt werden. Also: Welche philosophischen Deutungsmuster, welche Wissenselemente stehen zur Verfügung, welche philosophischen Dialogtechniken lassen sich wann anwenden?

4. Wie bewusst werden die allgemeinen Kompetenzen im konkreten Fall ausgewählt und methodisch begründet auf ein philosophisches Problem bezogen? Also: Wann ist es sinnvoll, eine Begriffsanalyse vorzunehmen oder sich vielmehr assoziativ an eine Deutung heranzutasten etc.? Wie genau werden Aufgabenstellungen wahrgenommen und ihrer Intention entsprechend sinnvoll bearbeitet?

5. Vollzieht sich die Anwendung nur zufällig, oder ist sie selbstverständliches methodisches Repertoire? (Das blinde Huhn findet auch mal ein Korn.)

6. Vollzieht sich die Anwendung auch außerhalb vorgegebener Fragestellungen und Themen als reflexive Gewohnheit?

7. Wird eine eigenständige, begründete Orientierung in Bezug auf das jeweilige philosophische Problem versucht?

- Insgesamt wird die Reproduktion von Positionen, Texten, Stundeninhalten etc. nur im Notenbereich „ausreichend“ bewertet.
- Höhere Bewertungen hängen ab vom Grad der Selbstständigkeit und dem Maß an Weiterführung eines Gedankengangs, begründeter kritischer Fragehaltung.

(Martina Dege in: ZDPE 1 / 2004, S. 28)