Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

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Das gestohlene Märchen

Musicalprojekt feiert großen Erfolg!

Wer kennt sie nicht, die beliebten Figuren aus den berühmten Kindermärchen? Peter und Liese alias Hän­sel und Gretel, die Hexe mit ihrem Knusperhäuschen, Rotkäppchen und ihre Großmutter, das Tap­fere Schneiderlein, kleine Wichtel, Schneewittchen, Rapunzel, das Sterntalerkind und sogar der Mär­chenkönig samt Hofpoet tummelten sich am Freitag, Sonntag und Montag auf der Bühne im PZ des Städtischen Gymnasiums und zogen Groß und Klein in ihren Bann.

 Gezeigt wurde dort die Geschichte vom „Gestohlenen Märchen“ – ein musikalisches Gemein­schafts­pro­jekt des Städtischen Gymnasiums und der Schwanenschule, welches das Publikum an allen Tagen begeisterte.

Das Märchen erzählt die Geschichte von Peter (Paul Schreiter) und Liese (Hanna-Sophie Verhelst), die in den Wald gehen, um das aus Großmutter Fabels (Annika Vogel) Buchladen gestohlene Mär­chen­buch zu suchen. Eine alte Frau (Maria Eichhorst als Hexe) hatte es gestohlen, um die darin le­ben­de Prinzessin Märchen (Sophie Wolters) zu vernichten. Schneider (Florian Drosten), Bäcker (Na­ra und Valeria Sibilja), Förster (Ida Schmitt) und Nachtwächter (Nele Krispin) machen sich auf den Weg, um die vermissten Kinder zu suchen. Sie erleben viele spannende Abenteuer im Märchen­wald, ebenso wie die Kinder, denen es schließlich gelingt, Prinzessin Märchen zu befreien und so­mit alle Märchen zu retten.
 
 
 Das Schauspiel übernahmen 21 Kinder des Deutsch-Forderkurses des 4. Jahrgangs der Schwanen­schu­le unter der Leitung von Susanne Horrix. Ihr gelang es hervorragend, den umfangreichen Text mit den Kindern einzustudieren und auf der Bühne in Aktion umzusetzen. Die Kinder zeigten alle Fa­cetten, die ein Kindertheater zu bieten hat und glänzten in ihren Rollen. Eine wahrlich enorme Lei­s­tung, die die Kinder zwischen 9 und 11 Jahren da zeigten!
 

 
 
 
Die beiden weiteren wesentlichen Bestandteile der Inszenierung waren die Musikklassen der Jahr­gangs­stu­fe 6 des Städtischen Gymnasiums sowie der Kinderchor, der sich aus den Chorkindern der Mu­sikklassen sowie den schaupielernden Kindern zusammensetzte. Jede Hauptfigur bekam eine spe­zi­fische Erkennungsmelodie, welche die Auftritte der jeweiligen Figur auf der Bühne begleitete. So erklang von den Flöten für den Peter stets die bekannte Melodie aus „Peter und der Wolf“ und von der Geige für Liese das Hauptmotiv aus „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven, während die He­xe zu den Klarinetten- und Saxophonklängen des „Pink Panthers“ die Bühne unsicher machte. Darüber hinaus gab es Orchesterstücke, die einzelne Szenen kommentierten oder Tänze, wie z. B. das Märchenhofballett, begleiteten. Hier war eindrücklich zu hören, welch große Fortschritte die bei­den Musikklassen-Orchester in den vergangenen zwei Jahren am Gymnasium unter der Leitung von Marita Bahr und Andreas Frömmel, die auch die Orchesterarrangements geschrieben hatten, ge­macht haben. Dies zeigte sich deutlich in der Beherrschung der Instrumente sowie im Zusammen­spiel der jeweiligen Orchester.
 
 
Der Chor trat gemeinsam mit den Orchestern aber auch mit Klavierbegleitung auf. Hierbei gelang es Silke Vogel mit großem Einfühlungsvermögen, die Schülerinnen und Schüler beider Schulen (un­terstützt von zwei Schülerinnen der Oberstufe) zu einem gemeinsamen Chor mit eigenen Arran­ge­ments zusammenwachsen zu lassen. Das Repertoire reichte von klassischen Kinderliedern bis hin zu Songs aus dem Popbereich, die mal auf Deutsch mal auf Englisch vom Chor oder den jungen So­lis­tin­nen gesungen wurden und mit schwung­vollen Choreographien sowie eigenen, zum jeweiligen In­halt passenden Texten ver­se­hen worden waren.
 
 
Nicht unerwähnt bleiben sollte das Bühnenbild, welches in liebevoller Arbeit von der AG „Schulge­stal­tung“ unter der Leitung von Svea Reichel erstellt worden war. Ergänzt durch Kulissen der Schwa­­­nenschule und Requisiten, die von allen Beteiligten beigesteuert wurden, Kostümen aus dem Fun­­dus der Ballettschule „Momo“ sowie der professionellen technischen Umsetzung ergab sich ein Ge­­samteindruck, der nicht nur die Zuschauer sondern auch alle Akteure vollkommen begeisterte.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die gut achtmonatige Probenzeit hat sich absolut gelohnt und beruht nicht zuletzt auf einer sehr gu­ten Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gruppen und allen Beteiligten. Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt!