Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

Wir in der Presse

Benutzeranmeldung

Schulinternes Curriculum Jgst. 7-9 neu

Allgemeine Übersicht Jahrgangsstufe 7

 

Allgemeine Übersicht über die Themen der Jahrgangsstufe 7 „Katholische Religionslehre“

Der katholische Religionsunterricht gemäß des neuen Kernlehrplanes benennt Kompetenzbereiche, die als Grundfertigleiten den S’uS bei der Strukturierung der fachlichen Inhalte helfen sollen und als Prozesse auf ein kontinuierliches Anwachsen ausgelegt sind.

Inhaltsfelder führen die verbindlichen Themen und Unterrichtsgegenstände an und weisen somit auf die inhaltliche Ausrichtung des Religionsunterrichtes.

Die oben genannten Prozesse und Gegenstände werden in den Kompetenzerwartungen zusammengeführt. Sie beschreiben sowohl die zielgerichteten Lernergebnisse als auch die fachlichen Anforderungen, die von den S’uS bis zum Ende der Sek I verbindlich erreicht werden, aber durchaus auch durch weitere Kompetenzen ergänzt und ausgebaut werden können und sollen.

 

Folgende Kernkompetenzen werden explizit ausgewiesen:

 

a.      Sachkompetenz

b.      Methodenkompetenz

c.       Urteilskompetenz

d.      Handlungskompetenz

 

Als Inhaltsfelder benennt der Kernlehrplan für jede Jahrgangsstufe folgende Gegenstände, die weiter unten auf den schulinternen Lehrplan angepasst wurden:

 

Inhaltsfeld 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung

- Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung

auf Vollendung

- Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Inhaltsfeld 2: sprechen von und mit Gott

- Biblische Gottesbilder

- Prophetisches Zeugnis

- Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz

Inhaltsfeld 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

Inhaltsfeld 4: Jesus der Christus

- Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens

- Vom Tod zum Leben – Leiden, Kreuz und Auferstehung

Inhaltsfeld 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft

- Reformation – Ökumene

- Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

- Symbolsprache kirchlichen Lebens

Inhaltsfeld 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

- Religionen als Wege der Heilssuche

- Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

 

 Die konkretisierten Kompetenzerwartungen ergeben sich aus der Zusammenführung von Inhaltsfeldern (s.o.) und den übergeordneten Kompetenzerwartungen aus Sach- und Urteilskompetenz und sind im Folgenden aufgeführt.

 

 Schulinternes Curriculum Katholische Religion Jahrgangsstufe 7

 

Unterrichtsvorhaben 1

Thema: Das Leben zwischen Kindheit und Erwachsensein

 

Inhaltsfelder:

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung

IF 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

-         Der Mensch als Geschöpf Gottes und Mitgestalter der Welt

-         Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung

-         Ethische Herausforderungen menschlichen Handeln

 

Inhaltliche Akzente des Vorhabens:

-         Die (heutige) Jugend als „Zeit des Übergangs“

-         Endlich frei? - Chancen und Grenzen von Freiheit

-         Freundschaft, verliebt sein und lieben – alles gleich?

-         Auf der Suche nach Glück

-         Fragwürdige Angebote

-         „Wie hälst du es mit der Religion?“ - Zwischen Glaube und Zweifel

-         Das Gewissen und die Verantwortung – eine lebenslange Aufgabe

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen „Sachkompetenz“:

Die Schülerinnen und Schüler

• legen dar, inwiefern Menschen beim Erwachsenwerden

einen Spielraum für die verantwortliche Nutzung ihrer Freiheit gewinnen,

• unterscheiden lebensförderliche Sinnangebote von lebensfeindlichen,

• stellen biblische Grundlagen der Ethik – Zehn Gebote, Goldene Regel, Nächsten- und Feindesliebe – in Grundzügen dar und zeigen exemplarisch auf, welche Konsequenzen sich daraus für menschliches Han-

deln ergeben,

• erläutern angesichts von ethischen Herausforderungen die besondere Würde menschlichen Lebens,

• erläutern Merkmale von Gewissensentscheidungen an Beispielen,

• identifizieren und erläutern Erfahrungen von Endlichkeit, Schuld und Sünde sowie Möglichkeiten der Versöhnung und der Hoffnung auf Vollendung,

erläutern, inwiefern christliche Zukunftsvorstellungen Menschen sowohl herausfordern als auch entlasten.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen „Urteilskompetenz“

Die Schülerinnen und Schüler

• erörtern in Grundzügen ethische Fragen unter Bezugnahme auf kirchliche Positionen,

• beurteilen die Tragfähigkeit und Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gesellschaft.

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

entwickeln Fragen nach Grund, Sinn und Ziel des eigenen Lebens sowie der Welt und beschreiben erste Antwortversuche,

identifizieren religiöse Zeichen und Symbole und benennen ihre Bedeutungen,

beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis.

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

beschreiben und deuten Ausdrucksformen religiöser, insbesondere kirchlicher Praxis,

fassen altersangemessene, religiös relevante Texte und andere Materialien in mündlicher und schriftlicher Form zusammen und erläutern sie,

beschaffen Informationen zu religiös relevanten Themen und geben sie adressatenbezogen weiter.

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

begegnen Grundformen liturgischer Praxis (Gebet, Schulgottesdienst, Feiern) respektvoll und reflektieren diese,

nehmen die Perspektive anderer ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen;

reflektieren ihre eigenen Möglichkeiten und Schwierigkeiten, den Glauben praktisch zu leben.

 

Unterrichtsvorhaben 2

Thema: Gottes wunderbare Schöpfung

Inhaltsfelder:

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung

IF 2: Sprechen von und mit Gott

IF 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

-         Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

-         Biblische Gottesbilder

-         Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

-         Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrungen

 

Inhaltliche Akzente des Vorhabens:

-         Mythen und die Frage nach dem „Woher?“ und „Wohin?“

-         Schöpfung aus dem Blickwinkel der Naturwissenschaft

-         Adam und Eva – mythische Elemente der Schöpfung

-         Die Schöpfung nach Gen 1,1 – 2,4a - die Entmythologisierung

-         „So kann es nicht weitergehen“ - die bedrohte Schöpfung = der bedrohte Mensch

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“:

Die Schülerinnen und Schüler

· entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

· erklären zentrale Aussagen des katholischen Glaubens,

· ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein,

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen,

· verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

· analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

· analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen.

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

Die Schülerinnen und Schüler

-         stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

-         nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

Die Schülerinnen und Schüler

- legen dar, inwiefern Menschen beim Erwachsenwerden einen Spielraum für die verantwortliche Nutzung ihrer Freiheit gewinnen,

- stellen biblische Grundlagen der Ethik – Zehn Gebote, Goldene Regel, Nächsten- und Feindesliebe – in Grundzügen dar und zeigen exemplarisch auf, welche Konsequenzen sich daraus für menschliches Handeln

ergeben,

- erläutern, inwiefern christliche Zukunftsvorstellungen Menschen sowohl herausfordern als auch entlasten.

- erläutern Gottesbilder des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrung und Weltdeutung,

- erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt,

-  unterscheiden zwischen metaphorischer und begrifflicher Sprache,

- deuten biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schüler und Schülerinnen

 

- beurteilen die Aussageabsicht und Angemessenheit unterschiedlicher Gottesvorstellungen,

- beurteilen an einem Beispiel die Plausibilität einer Bestreitung oder

Infragestellung Gottes.

- bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen

 

 

Unterrichtsvorhaben 3

 

Thema: Propheten – Rufer und Gerufene

 

Inhaltsfelder:

 

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung

IF 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

 

Inhaltliche Schwerpunkte

-         Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung auf Vollendung

-         Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

-         Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

-          Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

-         Prophetisches Zeugnis

 

Inhaltliche Akzente des Vorhabens

 

-         Das Buch Exodus und die Propheten

-         Prophetinnen und Propheten – von Gottes Geist gerufen

- Elija

- Jesaja

- Jeremia

 Jona

-        Propheten kommen immer wieder

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“:

Die Schülerinnen und Schüler

- entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,

- verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

-         benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

-         deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition

sowie historische und philosophische Fragestellungen,

- setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete

graphische Darstellungen wie Mindmaps und Schaubilder um,

- verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen

- analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen

Darstellungen,

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

- prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

- beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

- nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-  biblische Grundlagen der Ethik – Zehn Gebote, Goldene Regel, Nächsten- und Feindesliebe – in Grundzügen dar und zeigen exemplarisch auf, welche Konsequenzen sich daraus für menschliches Handeln

ergeben,

- erläutern angesichts von ethischen Herausforderungen die besondere Würde menschlichen Lebens,

- erläutern, inwiefern christliche Zukunftsvorstellungen Menschen sowohl herausfordern als auch entlasten.

- erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt,

- unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen,

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- beurteilen die Tragfähigkeit und Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gesellschaft

- bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen.

 

Unterrichtsvorhaben 4

 

Thema: Bild – Gott – Gottesbild

 

Inhaltsfelder

 

 

IF 2: Sprechen von und mit Gott

IF 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

 

- Biblische Gottesbilder

- Prophetisches Zeugnis

- Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

 

Inhaltliche Akzente des Vorhabens

 

-         Vom Umgang mit Bildern

-         Das (erste) Gebot vom Bilderverbot

-         Der Glanz Gottes Herrlichkeit – ist Gott (wirklich) so?

-         Der Gott des Alten und des Neuen Testamentes

-         Der Mensch als Gottes Ebenbild

-         Jesus, der Christus – das Ebenbild Gottes (?)

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

- erklären zentrale Aussagen des katholischen Glaubens,

- ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein,

- benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

- deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen,

- verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

- analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

-         analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

-          

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

- erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

- prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

- beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- begegnen meditativen und liturgischen Ausdrucksformen respektvoll und reflektieren diese,

- planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus,

- stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

- nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- erläutern Gottesbilder des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrung und Weltdeutung,

- charakterisieren die Erinnerung an die Befreiungserfahrung im Exodus als Spezifikum des jüdischen Gottesverständnisses,

- erläutern an ausgewählten Bibelstellen zentrale Merkmale des neutestamentlichen Sprechens von und mit Gott,

- deuten Gebet und Liturgie als Ausdruck der Beziehung des Menschen zu Gott,

- erläutern existentielle und weltanschauliche Anfragen an den Gottesglauben

 

 

 

 

 

 



Allgemeine Übersicht Jahrgangsstufe 8

Allgemeine Übersicht über die Themen der Jahrgangsstufe 8 „Katholische Religionslehre“

 

Der katholische Religionsunterricht gemäß des neuen Kernlehrplanes benennt Kompetenzbereiche, die als Grundfertigleiten den S’uS bei der Strukturierung der fachlichen Inhalte helfen sollen und als Prozesse auf ein kontinuierliches Anwachsen ausgelegt sind.

Inhaltsfelder führen die verbindlichen Themen und Unterrichtsgegenstände an und weisen somit auf die inhaltliche Ausrichtung des Religionsunterrichtes.

Die oben genannten Prozesse und Gegenstände werden in den Kompetenzerwartungen zusammengeführt. Sie beschreiben sowohl die zielgerichteten Lernergebnisse als auch die fachlichen Anforderungen, die von den S’uS bis zum Ende der Sek I verbindlich erreicht werden, aber durchaus auch durch weitere Kompetenzen ergänzt und ausgebaut werden können und sollen.

 

Folgende Kernkompetenzen werden explizit ausgewiesen:

 

a.      Sachkompetenz

b.      Methodenkompetenz

c.       Urteilskompetenz

d.      Handlungskompetenz

 

Als Inhaltsfelder benennt der Kernlehrplan für jede Jahrgangsstufe folgende Gegenstände, die weiter unten auf den schulinternen Lehrplan angepasst wurden:

 

Inhaltsfeld 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung

- Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung

auf Vollendung

- Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Inhaltsfeld 2: sprechen von und mit Gott

- Biblische Gottesbilder

- Prophetisches Zeugnis

- Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz

Inhaltsfeld 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

Inhaltsfeld 4: Jesus der Christus

- Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens

- Vom Tod zum Leben – Leiden, Kreuz und Auferstehung

Inhaltsfeld 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft

- Reformation – Ökumene

- Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

- Symbolsprache kirchlichen Lebens

Inhaltsfeld 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

- Religionen als Wege der Heilssuche

- Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

 

 Die konkretisierten Kompetenzerwartungen ergeben sich aus der Zusammenführung von Inhaltsfeldern (s.o.) und den übergeordneten Kompetenzerwartungen aus Sach- und Urteilskompetenz und sind im Folgenden aufgeführt.

 

 Schulinternes Curriculum Katholische Religion Jahrgangsstufe 8

 

Unterrichtsvorhaben Nr.1

 

Thema: Das Judentum – unsere Schwesterreligion

 

Inhaltsfelder:

IF 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft

IF 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

 

- Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

- Symbolsprache kirchlichen Lebens

- Religionen als Wege der Heilssuche

- Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

 

Inhaltliche Akzente des Vorhaben

- Das Judentum – eine lebendige Religion

- Wie Juden leben

- Gott, Volk und Land

- Erzählungen der Meister

- Der Messias – die Hoffnung auf eine bessere Welt

- Eine lange Feindschaft

- Schwester des Christentums

- Die unvorstellbare Karastrophe „Schoa“

- Ein neuer Anfang(?)

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

- deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

- erklären zentrale Aussagen des katholischen Glaubens,

- erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit versteht,

- benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

- deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

- deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

- benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche.

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik,

- analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen,

- analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

- prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

- beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- begegnen meditativen und liturgischen Ausdrucksformen respektvoll und reflektieren diese,

- planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus,

- stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

- nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- erläutern den ökumenischen Auftrag der Kirche und verdeutlichen sein Anliegen an einem Beispiel,

- benennen religiöse Zeichen, Räume und Verhaltensregeln unterschiedlicher Weltreligionen,

- stellen in Grundzügen die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen dar,

- legen zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Selbst- und Weltverständnisses in den Weltreligionen dar,

- erläutern ethische Leitlinien und religiöse Vorschriften einzelner Weltreligionen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Perspektive,

- beschreiben zeitgenössische Formen der Suche nach Sinn und Heil.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

- bewerten religiöse Vorurteile und fundamentalistische Positionen,

- erörtern Notwendigkeit und Bedeutung des interreligiösen Dialogs,

- beurteilen die Tragfähigkeit zeitgenössischer Sinn- und Heilsangebote,

- begründen Grenzen der Toleranz.

- beurteilen an einem geschichtlichen Beispiel, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde.

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 2

 

Thema: Von frohen Botschaften und frohen Botschaftern – die Evangelien

 

Inhaltsfelder:

IF 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

IF 4: Jesus, der Christus

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

- Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens

 

 

Inhaltliche Akzente des Vorhabens:

-         Widersprüchliche Meinungen

-         Ist die „frohe Botschaft“ einfach vom Himmel gefallen?

-         Markus, der erste Evangelist

-         Die Evangelien nach Matthäus, Lukas und Johannes

-         Alles nur „copy & paste“?

-         Drei Ebenen des Textverständnisses biblischer Texte

-         Und die Bedeutung für uns heute?

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab;

-         erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit versteht,

-         erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik,

-         benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

-         deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

-         benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche.  

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik, •

-          analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen,

-         führen einen synoptischen Vergleich durch,

-         analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

-         analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

-         wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein,

-         tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ.

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt  in religiösen und ethischen Fragen,

-         prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung.

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

-         nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.  

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung  zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt,

-         unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen, •

-         beschreiben in Grundzügen den Entstehungsprozess der Evangelien, •

-         erklären, warum die Evangelien Frohe Botschaft sind,

-         unterscheiden zwischen metaphorischer und begrifflicher Sprache,

-         erläutern Merkmale der Sprachformen Gleichnis und Wundererzählung,

-         deuten biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse

-         erläutern Jesu Wirken als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches,

-         zeigen das Konfliktpotential der Botschaft Jesu auf und erläutern, inwiefern der Tod Jesu Konsequenz seines Lebens ist.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

-         bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen,

-         bewerten die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion.

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 3

 

Thema: Höhen und Tiefen – das christliche Abendland

 

Inhaltsfelder:

IF 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

- Reformation – Ökumene

- Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

- Symbolsprache kirchlichen Lebens

 

 

Inhaltliche Akzente des Vorhabens:

-         Kaisertum und Papsttum

-         Himmelstürmende Gotik

-         Die Renaissance

-         Friedrich Spee von Langenfeld – Kämpfer für die „Hexen“

 

-         Am Vorabend der Reformation

-         Martin Luther und der öffentliche Protest

-         Die Spaltung der westlichen Christenheit

-         Die katholische Reform

-         Ökumene – Auf der Suche nach Einheit

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit versteht,

-         erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik,

-         benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

-         deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil.

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik

-         verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

-         wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein,

-         tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ.

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler 

 

-         erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt  in religiösen und ethischen Fragen,

-         prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

-         beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat

             und Orientierung für die Zukunft gibt. 

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

-         nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen „Sachkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

-         erläutern sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben zwischen der katholischen Kirche und anderen christlichen Konfessionen,

-         legen an je einem Beispiel aus der Kirchengeschichte und aus der Gegenwart  die Herausforderungen dar, die sich für die Kirche in der Nachfolge Jesu Christi ergeben,

-         verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft und für sie übernimmt,

-         beschreiben einen Kirchenraum und deuten ihn im Hinblick auf seine Symbolsprache. 

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen „Urteilskompetenz“: 

 

Die Schülerinnen und Schüler 

 

-         bewerten Möglichkeiten und Schwierigkeiten katholischer Frauen und Männer, am Leben ihrer Kirche teilzunehmen und ihren Auftrag als Christen im Alltag zu realisieren,

-         beurteilen an einem geschichtlichen Beispiel, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde.  

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 4

 

Thema: Jesus – zwischen GOTT und den Menschen

 

Inhaltsfelder:

IF 2: Sprechen von und mit Gott

IF 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

IF 4: Jesus der Christus

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

- Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens

- Vom Tod zum Leben – Leiden, Kreuz und Auferstehung

- Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz

 

Inhaltliche Akzente des Unterrichtsvorhabens:

- Für wen haltet ihr mich?

- Das neue Programm

- Der liebende Gott

- Von Kreuz und Tod à zu Auferstehung und Leben

- Gezeugt, nicht geschaffen – Jesus, der Sohn Gottes

- Einsichten oder Ansichten?

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

· ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen

und historischen Kontexte ein,

· erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik,

· benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

· deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund,

Sinn und Heil,

· benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche.

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Methodenkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös

relevanter Thematik,

· analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie

historische und philosophische Fragestellungen,

· führen einen synoptischen Vergleich durch,

· setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete

graphische Darstellungen wie Mindmaps und Schaubilder um,

· verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

· analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

· analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen

Darstellungen,

· wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen

diese zielgerichtet und situationsadäquat ein,

· tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor

und vertreten ihn argumentativ.

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt

in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen

Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und

Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· begegnen meditativen und liturgischen Ausdrucksformen respektvoll und

reflektieren diese,

· planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus,

· stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches

Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem

Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

· nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen

sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“:

Die Schülerinnen und Schüler

· erläutern Jesu Wirken als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches,

· zeigen das Konfliktpotential der Botschaft Jesu auf und erläutern, inwiefern

der Tod Jesu Konsequenz seines Lebens ist,

· deuten Wundererzählungen und Osterzeugnisse als Ausdruck von Glaubenserfahrungen und als Hoffnungsgeschichten angesichts von Gebrochenheit, Leid und Tod,

· deuten die Symbolik künstlerischer Darstellungen von Kreuz und Auferstehung,

· stellen den Zusammenhang zwischen der Auferweckung Jesu und der christlichen Hoffnung auf Vollendung her,

· erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt,

· unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen,

· beschreiben in Grundzügen den Entstehungsprozess der Evangelien,

· erklären, warum die Evangelien Frohe Botschaft sind,

· unterscheiden zwischen metaphorischer und begrifflicher Sprache.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· bewerten die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion,

· beurteilen die Bedeutung des christlichen Glaubens an die Auferstehung im Vergleich zu Wiedergeburtsvorstellungen,

· bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen.

 

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 5

 

Thema: Katholisch = allumfasend à Wozu die Kirche gut ist

 

Inhaltsfelder:

IF 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

- Kirchliches Leben in der Zeit: Lebenslauf und Jahreskreis

- Symbolsprache kirchlichen Lebens

 

Inhaltliche Akzente des Unterrichtsvorhabens:

- Kirche – Zeichen für die Welt

- Die Taufe – Aufnahme in die Kirche

- Eucharistie feiern, den Alltag hinter sich lassen

- Die Buße – Befreiung und Versöhnung

- Den Glauben weitergeben in der Mission

- In Gemeinschaft leben

- Für den Nächsten eintreten – die Menschenrechte

- Nächstenliebe – spontan und organisiert

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

· erklären zentrale Aussagen des katholischen Glaubens,

· erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit versteht,

· benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

· deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

· benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche.

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik,

· setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie Mindmaps und Schaubilder um,

· verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

· analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

· wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein,

· tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ.

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· begegnen meditativen und liturgischen Ausdrucksformen respektvoll und reflektieren diese,

· stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

· nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erläutern sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben zwischen der katholischen Kirche und anderen christlichen Konfessionen,

· erläutern den ökumenischen Auftrag der Kirche und verdeutlichen sein Anliegen an einem Beispiel,

· erklären den Aufbau und das Selbstverständnis der katholischen Kirche,

· legen an je einem Beispiel aus der Kirchengeschichte und aus der Gegenwart die Herausforderungen dar, die sich für die Kirche in der Nachfolge Jesu Christi ergeben,

· verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft und für sie übernimmt,

· beschreiben einen Kirchenraum und deuten ihn im Hinblick auf seine Symbolsprache.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· bewerten Möglichkeiten und Schwierigkeiten katholischer Frauen und Männer, am Leben ihrer Kirche teilzunehmen und ihren Auftrag als Christen im Alltag zu realisieren,

· beurteilen an einem geschichtlichen Beispiel, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde.

Allgemeine Übersicht Jahrgangsstufe 9

 

Allgemeine Übersicht über die Themen der Jahrgangsstufe 9 „Katholische Religionslehre“

 

Der katholische Religionsunterricht gemäß des neuen Kernlehrplanes benennt Kompetenzbereiche, die als Grundfertigleiten den S’uS bei der Strukturierung der fachlichen Inhalte helfen sollen und als Prozesse auf ein kontinuierliches Anwachsen ausgelegt sind.

Inhaltsfelder führen die verbindlichen Themen und Unterrichtsgegenstände an und weisen somit auf die inhaltliche Ausrichtung des Religionsunterrichtes.

Die oben genannten Prozesse und Gegenstände werden in den Kompetenzerwartungen zusammengeführt. Sie beschreiben sowohl die zielgerichteten Lernergebnisse als auch die fachlichen Anforderungen, die von den S’uS bis zum Ende der Sek I verbindlich erreicht werden, aber durchaus auch durch weitere Kompetenzen ergänzt und ausgebaut werden können und sollen.

 

Folgende Kernkompetenzen werden explizit ausgewiesen:

 

a.      Sachkompetenz

b.      Methodenkompetenz

c.       Urteilskompetenz

d.      Handlungskompetenz

 

Als Inhaltsfelder benennt der Kernlehrplan für jede Jahrgangsstufe folgende Gegenstände, die weiter unten auf den schulinternen Lehrplan angepasst wurden:

 

Inhaltsfeld 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung

- Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung

auf Vollendung

- Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

Inhaltsfeld 2: sprechen von und mit Gott

- Biblische Gottesbilder

- Prophetisches Zeugnis

- Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz

Inhaltsfeld 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

Inhaltsfeld 4: Jesus der Christus

- Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens

- Vom Tod zum Leben – Leiden, Kreuz und Auferstehung

Inhaltsfeld 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft

- Reformation – Ökumene

- Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

- Symbolsprache kirchlichen Lebens

Inhaltsfeld 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

- Religionen als Wege der Heilssuche

- Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

 

 Die konkretisierten Kompetenzerwartungen ergeben sich aus der Zusammenführung von Inhaltsfeldern (s.o.) und den übergeordneten Kompetenzerwartungen aus Sach- und Urteilskompetenz und sind im Folgenden aufgeführt.

 

 

 

Schulinternes Curriculum der Jahrgangsstufe 9

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 1

 

Thema: Der Mensch und die Welt – Die Bibel und das Recht auf Leben

 

 

Inhaltsfelder

IF 1: Menschsein in Freiheit und Verantwortung

IF 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

 

- Menschsein in der Spannung von Gelingen, Scheitern und der Hoffnung

   auf Vollendung

- Ethische Herausforderungen menschlichen Handelns

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

 

Inhaltliche Akzente des Vorhabens:

 

-       Eine Welt voller Gewalt

-       Du sollst nicht morden – Aufforderung zum Gewaltverzicht

-       Probleme am Lebensanfang: Macht über die Gene und/oder Abtreibung?

-       Wo endet meine Freiheit?

-       Die zehn Weisungen vom Sinai

-       „Bergpredigt“ oder „Feldrede“? Die Lehre Jesu

-       Dreidimensionale Liebe?

 

 

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“

 

Die Schüler und Schülerinnen

 

· entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

· ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein,

· erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik,

· benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

· deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“

 

Die Schüler und Schülerinnen

 

skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik,

· analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen,

· führen einen synoptischen Vergleich durch,

· setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie Mindmaps und Schaubilder um,

· verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

· analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

· analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

· wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein,

· tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ.

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus,

· stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

· nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· legen dar, inwiefern Menschen beim Erwachsenwerden einen Spielraum für die verantwortliche Nutzung ihrer Freiheit gewinnen,

· stellen biblische Grundlagen der Ethik – Zehn Gebote, Goldene Regel, Nächsten- und Feindesliebe – in Grundzügen dar und zeigen exemplarisch auf, welche Konsequenzen sich daraus für menschliches Handeln

ergeben,

· erläutern angesichts von ethischen Herausforderungen die besondere Würde menschlichen Lebens,

· erläutern Merkmale von Gewissensentscheidungen an Beispielen,

· identifizieren und erläutern Erfahrungen von Endlichkeit, Schuld und Sünde sowie Möglichkeiten der Versöhnung und der Hoffnung auf Vollendung,

· erläutern, inwiefern christliche Zukunftsvorstellungen Menschen sowohl herausfordern als auch entlasten.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern in Grundzügen ethische Fragen unter Bezugnahme auf kirchliche Positionen,

· beurteilen die Tragfähigkeit und Bedeutung religiöser Lebensregeln für das eigene Leben und das Zusammenleben in einer Gesellschaft.

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 2

 

Thema: „Im Namen des Vaters…“ – GOTT

 

Inhaltsfelder:

IF 2: Sprechen von und mit Gott

 

Inhaltliche Schwerpunkte

- Biblische Gottesbilder

- Prophetisches Zeugnis

- Gottesglaube angesichts von Zweifel, Bestreitung und Indifferenz

 

Inhaltliche Akzente des Unterrichtsvorhabens

 

-       Fragen und Missverständnisse

-       Ist Gott tot? – Das Problem der „Verdrängung Gottes“

-       Gottesbeweise und Gottesbestreitungen – geht das überhaupt?

-       Der Mensch, das Leid – und Gott?

-       Glaube an Gott als Hilfe im Leben?

-       Das bleibende Geheimnis

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Sachkompetenz“

Die Schülerinnen und Schüler

 

· entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

· erklären zentrale Aussagen des katholischen Glaubens,

· ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein,

· erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik,

· benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

· benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend

Christliche.

 

Übergeordnete Kompetenz „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

· skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mitreligiös relevanter Thematik,

· analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen,

· setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie Mindmaps und Schaubilder um,

· analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

· analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

· wählen unterschiedliche Gesprächs- und Diskussionsformen aus und setzen diese zielgerichtet und situationsadäquat ein,

· tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert vor und vertreten ihn argumentativ.

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

 

Übergeordnete Kompetenz „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus,

· stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

· nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erläutern Gottesbilder des Alten und Neuen Testaments als Ausdruck unterschiedlicher Glaubenserfahrung und Weltdeutung,

· charakterisieren die Erinnerung an die Befreiungserfahrung im Exodus als Spezifikum des jüdischen Gottesverständnisses,

· erläutern an ausgewählten Bibelstellen zentrale Merkmale des neutestamentlichen Sprechens von und mit Gott,

· deuten Gebet und Liturgie als Ausdruck der Beziehung des Menschen zu Gott,

· erläutern existentielle und weltanschauliche Anfragen an den Gottesglauben.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· beurteilen die Aussageabsicht und Angemessenheit unterschiedlicher Gottesvorstellungen,

· beurteilen die Bedeutung prophetischen Handelns in Geschichte und Gegenwart,

· erörtern Konsequenzen von Indifferenz,

· beurteilen an einem Beispiel die Plausibilität einer Bestreitung oder Infragestellung Gottes.

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 3

 

Thema: „… und des Sohnes…“ – JESUS

 

Inhaltsfelder:

IF 3: Bibel als „Ur-kunde“ des Glaubens an Gott

IF4: Jesus der Christus

 

Inhaltliche Schwerpunkte

- Entstehung und Sprachformen biblischer Texte

- Erzählungen der Bibel als gedeutete Glaubenserfahrung

- Jesu Botschaft von der Fülle des Lebens

- Vom Tod zum Leben – Leiden, Kreuz und Auferstehung

 

Inhaltliche Akzente des Unterrichtsvorhabens

-       Die Nacht vom 24. Auf den 25.12. – Weihnachten und die Evangelien

-       …nach Matthäus

-       … nach Lukas

-       Der Erste und der Letzte

-       Jesusbilder in Vergangenheit und Gegenwart

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

· erklären zentrale Aussagen des katholischen Glaubens,

· ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein,

· erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit versteht,

· benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

· deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

· benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche.

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik,

· analysieren in Grundzügen Texte der Bibel, Zeugnisse der Tradition sowie historische und philosophische Fragestellungen,

· führen einen synoptischen Vergleich durch,

· setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie Mindmaps und Schaubilder um,

· verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

· analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

· analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

· tragen einen eigenen Standpunkt zu einer religiösen Frage strukturiert

vor und vertreten ihn argumentativ.

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

· nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erläutern, wie die Berücksichtigung des Entstehungskontextes und der Textgattung zum Verständnis der biblischen Texte beiträgt,

· unterscheiden zwischen historischen Ereignissen und deren Deutung in Glaubenserzählungen,

· beschreiben in Grundzügen den Entstehungsprozess der Evangelien,

· erklären, warum die Evangelien Frohe Botschaft sind,

· unterscheiden zwischen metaphorischer und begrifflicher Sprache,

· erläutern Merkmale der Sprachformen Gleichnis und Wundererzählung,

· deuten biblische Schöpfungstexte als Glaubenszeugnisse,

· erläutern Jesu Wirken als Zeichen des angebrochenen Gottesreiches,

· zeigen das Konfliktpotential der Botschaft Jesu auf und erläutern, inwiefern

der Tod Jesu Konsequenz seines Lebens ist.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· bewerten ausgewählte fundamentalistische Deutungen biblischer Aussagen

· bewerten die Bedeutung Jesu Christi im Vergleich zu einer bedeutenden Persönlichkeit einer anderen Religion,

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 4

 

Thema: „Die „alte“ Kirche in einer „modernen“ Welt“

 

Inhaltsfelder:

 

IF 5: Kirche als Nachfolgegemeinschaft

 

Inhaltliche Schwerpunkte

- Kirche angesichts zeitgeschichtlicher Herausforderungen

- Symbolsprache kirchlichen Lebens

 

Inhaltliche Akzente des Unterrichtsvorhabens

-       Unruhige Zeiten

-       Die Aufklärung als Epochenwende

-       Impulse für die Gesellschaft

-       Die Kirche unter dem Hakenkreuz

-       Das Zweite Vatikanische Konzil

-       Zwischen Krise und Reform

-       Ablehnung und Zustimmung – das Verhältnis zum Staat

-       Von der Westkirche zur Weltkirche

-       Die Christenverfolgung

-       Der Weg in die Zukunft – ein Weg zu neuem Leben

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· erklären zentrale Aussagen des katholischen Glaubens,

· ordnen Antworten auf die Gottesfrage in ihre individuellen, gesellschaftlichen und historischen Kontexte ein,

· erklären exemplarisch historische Herausforderungen der Kirche, die sich als Volk Gottes auf dem Weg durch die Zeit versteht,

· erläutern zentrale biblische Grundlagen christlicher Ethik,

· benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

· deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

· benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend Christliche.

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik,

·  setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie       Mindmaps und Schaubilder um,

· verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

· analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder,

· analysieren die Rezeption biblischer Motive in künstlerischen und literarischen Darstellungen,

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Handlungskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· begegnen meditativen und liturgischen Ausdrucksformen respektvoll und reflektieren diese,

· planen und realisieren ein fachbezogenes Projekt und werten dieses aus,

· stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

· nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erläutern sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede im Glauben  zwischen der katholischen Kirche und anderen christlichen Konfessionen,

· erläutern historische und religiöse Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert,

· erläutern den ökumenischen Auftrag der Kirche und verdeutlichen sein Anliegen an einem Beispiel,

· erklären den Aufbau und das Selbstverständnis der katholischen Kirche,

· legen an je einem Beispiel aus der Kirchengeschichte und aus der Gegenwart die Herausforderungen dar, die sich für die Kirche in der Nachfolge Jesu Christi ergeben,

· verdeutlichen, wo die Kirche soziale Verantwortung in der Gesellschaft und für sie übernimmt,

· beschreiben einen Kirchenraum und deuten ihn im Hinblick auf seine Symbolsprache.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· bewerten Möglichkeiten und Schwierigkeiten katholischer Frauen und Männer, am Leben ihrer Kirche teilzunehmen und ihren Auftrag als Christen im Alltag zu realisieren,

· beurteilen an einem geschichtlichen Beispiel, inwieweit die Kirche ihrem Auftrag gerecht wurde.

 

 

 

Unterrichtsvorhaben Nr. 5

 

Thema: Der Hinduismus und der Buddhismus – Religionen in Asien

 

Inhaltsfelder:

IF 6: Weltreligionen und andere Wege der Sinn- und Heilssuche

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

- Religionen als Wege der Heilssuche

- Zeitgenössische Sinn- und Heilsangebote

 

Inhaltliche Akzente des Unterrichtsvorhabens

Hinduismus – die Religion Indiens

-       Ein breites Spektrum – die göttliche Welt

-       Wie Hindus leben

-       Das Kastenwesen

-       Mahatma Gandhi

 

Buddhismus – Erlösung vom Leid

-       Die erste universale Religion

-       Buddha und seine Lehre

-       Der Dalai Lama

-       Buddha und Jesus

 

Religionen als Antwortversuche auf die Rätsel des menschlichen Daseins

-       Die vielen Religionen…

-       … und das Christentum

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“:

Die Schülerinnen und Schüler

 

· entwickeln Fragen nach Herkunft, Sinn und Zukunft des eigenen Lebens und der Welt und grenzen unterschiedliche Antworten voneinander ab,

· verwenden religiöse Sprachformen sachgemäß,

· deuten biblisches Sprechen von Gott als Ausdruck von Glaubenserfahrung,

· benennen und erläutern menschliche Grund- und Grenzerfahrungen,

· deuten Religionen und Konfessionen als Wege des Suchens nach Urgrund, Sinn und Heil,

· benennen im Vergleich mit anderen Religionen das unterscheidend

Christliche.

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Methodenkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· skizzieren den Gedankengang von altersangemessenen Texten mit religiös relevanter Thematik,

· setzen die Struktur von Texten sowie von Arbeitsergebnissen in geeignete graphische Darstellungen wie     Mindmaps und Schaubilder um,

· verfremden vertraute Text- und Materialvorlagen,

· analysieren Aufbau, Formen und Farbsymbolik religiöser Bilder.

 

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· erörtern unterschiedliche Positionen und entwickeln einen eigenen Standpunkt in religiösen und ethischen Fragen,

· prüfen grundlegende christliche Positionen und Werte im Prozess der ethischen Urteilsfindung,

· beurteilen an Beispielen, in welcher Weise die Kirche Vergangenheit und Gegenwart mitgestaltet hat und Orientierung für die Zukunft gibt.

 

Übergeordnete Kompetenzerwartung „Handlungskompetenz“:

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· begegnen meditativen und liturgischen Ausdrucksformen respektvoll und reflektieren diese,

· stellen mögliche Konsequenzen des Glaubens für individuelles und gemeinschaftliches Handeln in Kirche und Gesellschaft dar und treffen vor diesem Hintergrund Entscheidungen für das eigene Leben,

· nehmen die Perspektive anderer Personen bzw. Positionen ein und

beteiligen sich konstruktiv an religiösen Dialogen.

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Sachkompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· benennen religiöse Zeichen, Räume und Verhaltensregeln unterschiedlicher Weltreligionen,

· stellen in Grundzügen die historische Entstehung verschiedener Weltreligionen dar,

· legen zentrale Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Selbst- und Weltverständnisses in den Weltreligionen dar,

· erläutern ethische Leitlinien und religiöse Vorschriften einzelner Weltreligionen unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Perspektive,

· stellen Charakteristika von Hinduismus und Buddhismus als Wege der Heilssuche dar,

· beschreiben zeitgenössische Formen der Suche nach Sinn und Heil.

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartung „Urteilskompetenz“

 

Die Schülerinnen und Schüler

 

· bewerten religiöse Vorurteile und fundamentalistische Positionen,

· erörtern Notwendigkeit und Bedeutung des interreligiösen Dialogs,

· beurteilen die Tragfähigkeit zeitgenössischer Sinn- und Heilsangebote,

· begründen Grenzen der Toleranz.