Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

Benutzeranmeldung

Vorgaben für das Zentralabitur 2014

Vorgaben zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe im Jahr 2014

1. Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe und Vorgaben für die schriftliche Abiturprüfung mit zentral gestellten schriftlichen Aufgaben

Grundlage für die zentral gestellten schriftlichen Aufgaben der Abiturprüfung in allen Fächern der gymnasialen Oberstufe sind die verbindlichen Vorgaben der Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe (Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II – Gymnasium/Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen, Frechen 1999). Da die Lehrpläne vielfach keine hinreichenden Festlegungen bezogen auf die für eine Abiturprüfung mit zentral gestellten Aufgaben relevanten Inhalte enthalten, sind im Hinblick auf die schriftlichen Abiturprüfungen 2014 entsprechende inhaltliche Vorgaben (inhaltliche Schwerpunkte und ggf. Medien/Materialien) für den Unterricht in der Qualifikationsphase erforderlich, deren Behandlung in den zentral gestellten Aufgaben vorausgesetzt wird. Durch diese Schwerpunktsetzungen soll gesichert werden, dass alle Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 2014 das Abitur ablegen, gleichermaßen über die notwendigen inhaltlichen Voraussetzungen für eine angemessene Bearbeitung der zentral gestellten Aufgaben verfügen.

Die Verpflichtung zur Beachtung der gesamten Obligatorik des Faches laut Lehrplan einschließlich der verbindlichen didaktischen Orientierungen des Faches bleibt von diesen inhaltlichen Schwerpunktsetzungen unberührt. Die Realisierung der Obligatorik insgesamt liegt in der Verantwortung der Lehrkräfte. Die zentral gestellten Aufgaben werden die übergreifenden verbindlichen Vorgaben der Lehrpläne angemessen berücksichtigen. [...]

 

2.1 Inhaltliche Schwerpunkte

Wirtschaftspolitik

  •  Analyse der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Preisentwicklung, Außenhandel
  • Wirtschaftspolitische Konzeptionen (angebots- und nachfrageorientierte Politik, „Alternative Wirtschaftspolitik“), wirtschaftspolitische Zielkonflikte
  • Kontroverse Positionen zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland im Zeitalter der Globalisierung

Im Leistungskurs zusätzlich:

  • Die Diskussion um den Stabilitäts- und Wachstumspakt und das geldpolitische Instrumentarium der EZB

 

Gesellschaftsstrukturen und sozialer Wandel

  • Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland seit 1990
  • Modelle und Theorien zur Beschreibung, Analyse und Deutung gesellschaftlicher Ungleichheit und deren Kritik (zeitgenössische Klassen-, Milieutheorien, Schichtmodelle, Individualisierungstheorem)
  • Das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes; Grundzüge kontroverser Positionen zur Ausgestaltung des Sozialstaats in Deutschland

Im Leistungskurs zusätzlich:

  • Sozialer Wandel in wichtigen Bereichen (Werte, Lebensformen) und die Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen

 

Globale politische Strukturen und Prozesse

  • Ziele und Aufgaben internationaler Politik: Menschenrechte, Friedenssicherung, Konfliktlösung unter Einbeziehung der Theorien der internationalen Politik (realistische Schule, idealistische Schule, Weltsystemtheorien)
  • Struktur und Bedeutung der UNO in der internationalen Politik
  • Perspektiven einer vertieften und erweiterten Europäischen Union (Grundstruktur/Legitimationskrise, Staatsverschuldung, Migration)

 Im Leistungskurs zusätzlich:

  • Nachhaltige Entwicklung der Einen Welt angesichts von Armut, Umweltproblemenund Migration, entwicklungspolitische Konzeptionen und Entwicklungstheorien

[...]

3. Bearbeitungszeit für die schriftliche Abiturprüfung

Es gelten die allgemeinen Vorgaben der APO-GOSt § 32 Abs. 2.

4. Hilfsmittel

Deutsches Wörterbuch, Taschenrechner.

5. Hinweise zur Aufgabenauswahl (Lehrkräfte, Schülerinnen/Schüler)

  • Eine Aufgabenauswahl durch die Schule ist nicht vorgesehen.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten drei Prüfungsaufgaben zur Auswahl, wobei jede Teildisziplin einmal den Schwerpunkt bildet.
  • Die Aufgaben orientieren sich an den Aufgabenarten nach Abschnitt § 5.3.1 des Lehrplans. Die Variante B der möglichen Kombinationen der Bearbeitungsfunktionen (Analyse, Darstellung, Gestaltung) ist im Abitur 2014 nicht vorgesehen.