Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

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Wettbewerb "Lernfreude wecken"

Der Differenzierungskurs Physik-Technik J9 2013/14 hat an dem Wettbewerb "Lernfreude wecken" mit dem Projekt "Sensoren: Woher weiß der Backofen, dass er heiß genug ist?" teilgenommen und den 1. Preis gewonnen. Das Preisgeld beträgt 6000 €! Wir freuen uns und sind sehr stolz!

Die Preisverleihung fand am 03.11.2014 an der Universität Wuppertal statt. Dort wurde das Projekt noch einmal vorgestellt.

Das Preisgeld wird natürlich in die weitere Verbesserung der Ausstattung der Sammlung Physik-Technik investiert.

 

Was steckt dahinter?

Dr. Dr. h.c. Jörg Mittelsten Scheid und die Bergische Universität haben unter der Schirmherrschaft von Christiane Rau gemeinsam die Initiative "Lernfreude wecken" ins Leben rufen. Dies war die zweite Ausschreibung im Rahmen der Initiative und wird durch das Institut für Bildungsforschung in der School of Education der Universität Wuppertal organisiert.

 

19 interessierte Lehrer/-innen aller Schularten und -stufen in der Bergischen Region hatten bis zum 30. Oktober 2013 ein 3- bis 5-seitiges Konzept eingereicht, wie die Begeisterung von Schülerinnen und Schülern für das Lernen geweckt werden kann. Aus den eingegangenen Konzepten wählte die Jury bis Ende November 2013 sechs aus. Diese Ideen sollten im zweiten Halbjahr 2013/14 realisiert werden und wurden mit 1.000 € für die Entwicklung und Umsetzung unterstützt.
(vgl: http://www.ifb.uni-wuppertal.de/lernfreude-wecken.html).

Was wurde gemacht?

Im Rahmen des Themas "Elektronik" lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Sensoren wie Lichtschranke, Feuchtigkeitssensor, Temperatursensor, Geräuschsensor usw. kennen. Nach der theoretischen Behandlung der Funktionsweise bis in die (Un-)tiefen der Halbleiterphysik und der Transistorschaltungen begann die praktische Arbeit.

Nachdem alle Schaltungen auf einer Steckplatine ausprobiert worden waren, sollte ein Gerät selbständig gebaut werden, das mindestens einen Sensor besitzt, durch den ein frei wählbares Gerät wie z. B eine Sirene ausgelöst werden sollte. Hier konnte man der Kreativität freien Lauf lassen. Und das passierte auch.....

Beispiele:

Feuchtigkeitssensoren für ein Regenwarn- und Regenmengenmessgerät:

Ein Feuchtigkeitssensor in der Blumenerde setzt eine Pumpe zum Gießen in Gang, wenn die Erde zu trocken ist.

Eine umfassende Lösung für ein Gewächshaus mit Feuchtigkeitssensor (Regentonne), Wärmesensor (automatische Modell-Heizung) und Lichtsensor (Beleuchtung).

Für die Spielsüchtigen ein Glücksspiel mit Belohnung. Trifft die Kugel das richtige Loch, löst das Verdunkeln eines Lichtsensors einen Elektromagnet aus, der aus einem Schacht ein Bonbon schiebt!

Verschiedene Alarmanlagen. Das Durchschreiten einer Lichtschranke löst einen lauten Alarm aus!

Mobil!

Oder fest installiert vor dem (Modell-)Haus!

Weitere Impressionen:

Ausprobieren auf der Steckplatine!

 

Dann Löten z. B. auf Rasterplatinen!