Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

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Aktuelles und Aktivitäten

7. Klassen bei der Feuerwehr

Unter dem Motto „Vorbeugen ist besser als löschen“ besuchten alle sieben Klassen der Jahrgangsstufe 7 kurz vor den Sommerferien die Feuerwehr Wermelskirchen. Gezeigt wurden die Gefahren bei der Nutzung eines Grills oder Fritteuse, am Lagerfeuer und mit einer Spraydose.

Die

Schülerinnen und Schüler konnten am Schluss auch selber einmal mit den unterschiedlichen Feuerlöschern ein Feuer in einem Mülleimer bekämpfen. Organisiert und durchgeführt hatte die Aktion die Chemie-Fachgruppe am Städtischen Gymnasium Wermelskirchen mit den Kolleginnen und Kollegen Fr. Kayser, Hr. Dr. Peters und Hr. Kießwetter.

 

 

 

 

 

Sommerakademie 2011

Begabungsförderung in den Sommerferien

Nicht viele Schüler kommen auf die Idee, freiwillig in den Ferien die Schulbank zu drücken. Doch in den Sommerferien 2011 opferte Felix Kleinöder zehn freie Tage um die Sommerakademie in Wesseling, nahe Köln, zu besuchen und viel zu lernen.

Was er dabei erlebt hat, kann man hier erfahren.

 

Mehr über die Hochbegabtenstiftung der Kreissparkasse Köln e.V. kann man auf ihrer Homepage in Erfahrung bringen.

 

Orbital-Modell im Chemie-Grundkurs

Nachdem in der Sekundarstufe I das Schalenmodell nach Bohr für viele chemische Phänomene als Erklärungsmodel ausgereicht hat, verlangen komplexere Sachverhalte in der Oberstufe nach einem exakteren Modell: dem Orbital-Modell.

Dieses Modell vereinigt alle Erkenntnisse des alten Modells, geht aber darüber hinaus. In dieser zunehmenden Komplexität ist konkrete Anschauung besonders wichtig. Der Grundkurs Chemie der Stufe 13 hat daher "(an)fassbare" Modelle in liebevoller Kleinarbeit geschaffen, die künftigen Schülergenerationen die Vorstellung der Orbitale vereinfachen sollen.

 

Einen ausführlichlichen Bericht finden Sie auf den Seiten des Schulvereins, der das Material durche Ihre Spenden finanziert hat.

 

"Chemie im Alltag" - Aktionswoche 2010

                                     (... die ganze Wahrheit im Schülerbericht)

 

Wie kommt die Kohlensäure in den Sprudel und warum wieder heraus? Warum leuchtet Ginger Ale im Dunkeln? Wie viel Phosphorsäure ist in Cola? Wie hoch ist der Vitamin C-Gehalt von Orangensaft? Dies sind einige Fragen des ersten Tages im Projekt „Chemie im Alltag“. Die jungen Forscher gehen diesen Problemen mit UV-Lampe und Bürette ganz praktisch nach und stellen sich am Ende die Antworten gegenseitig vor.

Nachdem Getränke den Untersuchungsgegenstand am ersten Tag bildeten, ist „Feuer und Rost“ das von den Schülerinnen und Schülern selbst gewählte Thema des zweiten Tages. „Baut einen Feuerlöscher!“ war eine Aufgabe, die begeistert verfolgt wurde. Katalyse beim Brand eines Stück Würfelzuckers war ein anderes Thema – denn nur mit Asche brennt Zucker! Ein Brand ohne sichtbares Feuer oder die Verkohlung von Zucker waren weitere eindrucksvolle Experimente.
Am Mittwoch ging es ins „Odysseum“ nach Köln – ein neues Museum für wissenschaftliche Erkenntnisse. 3-D-Kino und verschiedene Welten nach Themen geordnet lieferten tief gehendes Wissen, wenn man die Ruhe besaß, sich neben den interaktiven Visualisierungen auf die kurzen Informationstexte einzulassen.
Der Donnerstag stand im Zeichen der Zitrone: Zitronensäure als Kalklöser, Brausemittel und Oxidationshemmer. Mit Küchengeräten, Kartoffel, Banane, Rotkohl und Äpfeln wurden vielfältige Experimente durchgeführt, die den Chemiesaal 350 kurzzeitig in eine Küche verwandelten. Da passte es nur zu gut, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende nach einem Rezept für eine selbst kreierte Brause suchten.
 
 
 
Der Freitag bildete den ernsten Abschluss der Chemie-Woche. So entspannt die Arbeitsatmosphäre bis dahin war, so schwerer trafen die Themen des letzten Tages: Unfruchtbarkeit durch Kunststoffe oder alternative Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen angesichts der drohenden Ölkrise.
Insgesamt eröffnete das Projekt viele Einblicke in die alltägliche Chemie. Die Theorie wird in vielen Fällen erst in den kommenden Jahren in ihren ganzen Tiefe zu erfassen sein, wenn das naturwissenschaftliche Wissen der Schülerinnen und Schüler erweitert ist. Die Bedeutung der Chemie für unseren Alltag war aber an jeder Stelle spürbar.

 

 

Chemie zu verstehen, heißt unseren Alltag zu durchschauen.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
"Chemie im Alltag" - ein Schülerbericht
  
19 Schüler der Jahrgangsstufe 9 waren auserwählt unter Anleitung von Herrn Vorkauf die Chemie des Alltags zu entdecken. Der Wächter der Elemente berief seine Schüler zur Ordnung, Ruhe und Konzentration. Sie verfolgten die Experimente der hochinteressanten Chemie mit vor Staunen geweiteten Augen und lernten geheimnisvolle sowie spannende Hintergründe von Phosphorsäure, Zitronensäure und Kohlensäure kennen. Dabei tasteten sie sich langsam an das Territorium der Basen und Säuren heran.
Im „Odysseum“ in Colonia fand der überaus anspruchsvolle, nahezu unlösbare Wissenskampf über Leben, Erde, Mensch und Cyberspace statt. Vier tapfere Schülerinnen erlangten die meisten Punkte und erhielten einen kleinen Preis.
Die Gefahren des Kunststoffes waren dem Chemie-Kurs bis zum letzten Tag kaum bekannt, doch dann kam die große Wende. Uns Schülern wurden diese Gefahren, die von vielen Kunststoffen ausgehen, anschaulich, jedoch auch schockierend nähergebracht: Kinderlosigkeit durch Weichmacher.
Alle brachten die Woche unbeschadet zu Ende, was man von einigen Instrumenten leider nicht sagen kann, denn es gingen etliche Bechergläser, Reagenzgläser und anderes Inventar zu Bruch.
Vieles, was für uns alltäglich ist, sollte wohlbedacht verwendet werden. Vielleicht sollte man sich über Alltägliches mehr Gedanken machen. Es lohnt sich!
Julia, Lisa, Victoria und Ingalisa

 

 
 
 
 
Tag der offenen Tür 2010
 
Kurz nach den Weihnachtsferien drängten sich die künftigen Sextaner unserer Schule neugierig auf den Plätzen der Chemie-Räume, um Gummibärchen im Feuersturm zu erleben. Vor allem die Eltern wurden über die Konzeption des Chemieunterrichts informiert.
 
Im Nachbarraum präsentierten dann engagierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 den Grundschülern Experimente quer durch die Schulchemie zum Mitmachen oder einfach nur Staunen:
 
Destillation von Fruchtsaft (Stufe 7),
Stärkenachweis in Lebensmitteln (Stufe 8),
Batterien aus Früchten (Stufe 9),
Titration von Haushaltsessig (Stufe 10),
Chromatographie von Feuerzeuggas (Stufe 10) oder
Fluoreszenz bei Farbstoffen (Stufe 12).
 
 
Eindrucksvoll führten hierbei unsere Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse und Fertigkeiten vor.
 
 

 
 
 
 
 

 

Sommerfest 2009
 
„... Chemie ist dann, wenn´s knallt und stinkt!
Dies ist zumindest eine landläufige Meinung. Dass sich dieses Vorurteil aber meistens gar nicht bestätigt und wir eigentlich ständig in unserem Alltag von der Chemie und ihren Phänomenen umgeben sind, ohne dass es knallt und stinkt, davon haben sich viele Neugierige beim Schulfest im Chemieraum überzeugen können.
 
 
 
 
Wo es überall Chemie zu entdecken gibt? Beispielsweise in Lebensmitteln! Und so konnte man sich bei den Mitmachstationen auf die Suche begeben, in welchen Nahrungsmitteln sich Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße verstecken. Oder wussten Sie, dass Linsen ein besonders eiweißreiches Nahrungsmittel sind? Aber auch, wie man mit Spüli Boote antreiben oder mit Zucker tolle Zauberbilder malen kann, konnte man entdecken.
 
 
 
Und so haben viele die Gelegenheit zum Experimentieren genutzt und nebenbei noch das ein oder andere Interessante erfahren!