Jubiläum

1867 erteilte die Königliche Regierung Düsseldorf die Genehmigung, die seit 1859 bestehende „Private Höhere Rektoratschule“ als höhere Gemeindeschule von Wermelskirchen weiterzuführen. Dieser Beschluss gilt als Gründungsdatum des Gymnasiums, das sich allmählich aus der öffentlichen Rektoratschule entwickelt hat. Somit feiern wir in diesem Schuljahr das 150jährige Bestehen unserer Schule. 

Dieses besondere Jahr feiern wir auf unterschiedliche Weise:

Auszeichnung

Wir in der Presse

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Berufsorientierung und Studienwahlvorbereitung

Berufsorientierung und Studienwahlvorbereitung Sek II am Gymnasium Wermelskirchen

Tabellarische Übersicht

1. Schule und Beruf

Die heutige Welt von Gesellschaft und Wirtschaft ist u.a. gekennzeichnet durch immer stärkere Spezialisierung einerseits und Vernetzung, Internationalisierung und Globalisierung andererseits, durch rasante Veränderungen, beispielsweise von der Industriegesellschaft zur Dienstleistungs-, Medien- und Informationsgesellschaft. Dementsprechend rasch ändert sich das Spektrum von Berufsfeldern und Berufen, ändern sich ständig Voraussetzungen und Anforderungen, Ausbildungsgänge und Studienbedingungen.

Über umfassende, systematische und detaillierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Ausbildungs  und Studienberatung verfügen Institutionen und Personen, die hierauf spezialisiert und hierfür zuständig sind. Ihrer Hilfe und Beratung bedient sich die Schule. Mit ihrer Unterstützung bietet die Schule Informationen und Anregungen, Hinweise auf Veranstaltungen und Einrichtungen sowie eigene außerunterrichtliche Veranstaltungen an, die wiederum eng in den Unterricht eingebunden sind.

In diesen Kontext lassen sich folgende zentrale Bausteine des Berufsorientierungskonzeptes am Gymnasium Wermelskirchen einbetten.

2. Schülerbetriebspraktikum (SBP) in der Jahrgangsstufe 10EF

Zum Halbjahresübergang im Januar / Februar absolvieren die Schülerinnen und Schüler der Jgst. 10 EF das zweiwöchige SBP in Unternehmen, Betrieben und Einrichtungen in Wermelskirchen und der näheren Umgebung.

Das SBP bietet die Möglichkeit, die Berufs- und Arbeitswelt unmittelbar kennenzulernen, mit ihrer sozialen Wirklichkeit vertraut zu werden und sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen.
Im Hinblick auf den Prozess der Berufswahl können die im SBP gemachten Erfahrungen dazu beitragen, eigene Vorstellungen zu entwickeln, zu präzisieren oder zu korrigieren, Interessen und Eignung kritisch zu überdenken sowie Entscheidungen für eine Berufsausbildung oder ein Studium sicherer zu machen.

Das SBP wird im Unterricht und durch Betriebserkundungen vorbereitet. Für die Dauer des SBP haben die Schülerinnen und Schüler festgelegte Beobachtungsaufträge und die Pflicht, ihre Beobachtungen und Erfahrungen in einer verbindlichen Form schriftlich zu dokumentieren. Die Praktikantinnen und Praktikanten werden im Betrieb von LehrerInnen betreut, die wiederum dem Koordinator für das SBP über ihre Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern sowie mit den zuständigen Betriebsangehörigen berichten.

Diese Berichte und vor allem die von den Schülerinnen und Schülern erstellten SBP-Berichtsmappen sind Grundlage der unterrichtlichen Nachbereitung und Auswertung des Praktikums. Die Ergebnisse können auch Grundlage für Gespräche mit der Berufsberatung sein.

                                                                                                                                           
3. Workshop „Berufsorientierung“ in der Qualifikationsphase I im Rahmen der Methodentrainingswoche:

Im Kontext der einwöchigen Methodentrainingswoche im September / Oktober haben interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 (G8) die Möglichkeit an einem Workshop „Berufsorientierung“ teilzunehmen. Das zugrundeliegende Konzept beinhaltet neben einem Berufswahltest, einer Berufsrecherche, einem Bewerbungs- und Assessmentcenter-Training auch eine Betriebsbesichtigung bzw. einen Hochschulbesuch.

Träger der Veranstaltung sind sowohl Lehrkräfte des Gymnasiums als auch externe Fachkräfte aus der beruflichen Praxis.
                          
                          
4. Veranstaltungen des Ehemaligen-Vereins:

In den letzten Jahren hat der Verein der ehemaligen Schüler des Gymnasiums Wermelskirchen damit begonnen, Veranstaltungen zur Berufsorientierung anzubieten. Ehemalige Schüler des Gymnasiums werden eingeladen, um ihre Berufsfelder und ihre jeweiligen Ausbildungs- und Studiengänge vorzustellen.

Diese Veranstaltungen haben das Ziel, den Schülerinnen und Schülern aus berufenem Munde Informationen darüber zukommen zu lassen, wie man die Schwierigkeiten beim Einstieg in ein Studium oder eine Ausbildung bewältigt. Zum anderen sollen sie den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit geben, erste Kontakte zu knüpfen, um sich gegebenenfalls für den Eintritt in eine Firma oder einen Betrieb zu bewerben.

5. Informationsveranstaltung zur Berufsorientierung der Agentur für Arbeit Bergisch-Gladbach in der Qualifikationsphase I

Die allgemeine Einführung richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 (G8) und ist eine Pflichtveranstaltung im zweiten Schulhalbjahr. Die Vorstellung verschiedener Berufsfelder sowie die Information über die Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz findet an einem zentralen Vormittag statt und wird in Gruppenveranstaltungen angeboten, die jeweils eine Doppelstunde beanspruchen.

Im Anschluss an die Gruppenveranstaltungen bieten die Berufsberater der Agentur für Arbeit jeweils Einzelsprechstunden an.

6. Berufsfeldtag am Gymnasium Wermelskirchen in Kooperation mit dem Rotary-Club Remscheid-Lennep

Im zweijährigen Turnus findet ein Berufsfeldtag für die Jahrgangsstufen 10 und 11 (G8) in den Räumlichkeiten des Gymnasiums statt. Mit Unterstützung des Rotary-Clubs Remscheid-Lennep und zahlreicher weiterer Berufsexperten erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich gezielt über zwei Berufsbereiche / Studiengänge ihrer Wahl zu informieren.

In Ergänzung zum Informationsangebot des Vereins der Ehemaligen ist auch hier wiederum ein individueller Einblick in diverse Tätigkeitsfelder intendiert bzw. das Knüpfen vielfältiger Kontakte für die Planung der eigenen Erwerbsbiografie möglich.